Eine Radreise in die Schönheit: Der Havel-Radweg

Lass dich vom Havel-Radweg durch ein Spektakel von Wäldern, Schlössern, Seen und Klöstern begleiten

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Foto © SpioncinosuBerlino
Havel-Radweg-Karte

Der Havel-Radweg durchquert verschiedene Bundesländer und bietet damit eine der abwechslungsreichsten Routen Deutschlands. Ideal für diejenigen, die auf der Suche nach unberührter Natur aber auch malerischen Ortschaften und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten sind.

Der Flussradweg

Wir haben eine Strecke des sonst sehr langen Flussradwegs ausgewählt. Unseren Radurlaub haben wir in 3 Tage mit zwei Übernachtungen verteilt. Unsere Wahl war für den südlichen Teil der Radtour. Gewöhnlich wird der Havel-Radweg in 6 Etappen gefahren, um den fast 400 Kilometer langen Fahrradweg abzudecken. Dennoch jeder kann die Streckenabschnitte der Fahrradroute nach Belieben individuell einrichten.

Eigentlich führt der Havel-Radweg von Ankershagen, wo die Havelquelle liegt, bis zur Mündug des Flusses in die Elbe.

4 Bundesländer sind getroffen: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt. Sie bereichern den ganzen Weg mit ihren typischen Naturmerkmalen und historischen Städten.

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Flussradweg nach Wittenberge © SpioncinosuBerlino

Südtour

Der Plan ist mit dem Fahrrad die Elbe entlang den Havel-Radweg südlich von Rühstadt zu erreichen. Von dort her möchten wir weiterfahren nach Rathenau für unsere erste Übernachtung. Am nächstem Tag werden wir in Brandenburg an der Havel nächtigen. Die letzte Strecke nach Potsdam und Berlin planen wir am dritten Tag zurückzulegen.

Dementsprechend hat unser Weg in Wittenberge begonnen, wohin wir mit dem Zug gefahren sind. Von Berlin- Gesundbrunnen oder Berlin Hauptbahnhof fahren viele Züge und man ist in ungefähr 2-3 Stunden am Ziel.

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Elbe © SpioncinosuBerlino

Wittenberge

Diese kleine historische Stadt am Ufer der Elbe ist immer einen Besuch wert. Sie zeigt viele interessante Architekturen wie mittelalterliche, neoklassizistische und neobarocke Gebäuden. Sie befinden sich zwischen den prächtigen und gut erhaltenen Jugendstil Fassaden der Stadtmitte.

Der Uhrenturm des ehemaligen Nähmaschinenwerkes und das Steintor sind berühmte Wahrzeichen Wittenberges. Uns hat auch die Alte Ölmühle zu Wittenberge sehr gut gefallen. Auf dem Gelände diese historischen Industriebaus finden häufig Freiluftveranstaltungen und Festspielen statt.

Selbstverständlich fehlen auch ein Resort mit Restaurant, Brauhaus und Strandbar nicht. Vom gegenüberliegenden Elbuferpromenade bekommt man einen schönen Blick auf die Elbe und die Stadt.

  • In der Nähe der Fähre Pritzerbe © SpioncinosuBerlino
  • Wittenberge © SpioncinosuBerlino
  • Alte Ölmühle zu Wittenberge © SpioncinosuBerlino
  • Ehemalige Nähmaschinenwerke und Uhrenturm © SpioncinosuBerlino
  • Blick auf die Havel © SpioncinosuBerlino
  • Brandenburg an der Havel © SpioncinosuBerlino
  • Die Havel entlang © SpioncinosuBerlino
  • Der Weg nach Rathenau © SpioncinosuBerlino
  • Die Havel entlang © SpioncinosuBerlino
  • Radweg durch die Felder © SpioncinosuBerlino
  • Radweg durch die Felder © SpioncinosuBerlino
  • Havel © SpioncinosuBerlino
  • Industrielehrpfad Kirchmöser © SpioncinosuBerlino
  • Flussradweg nach Wittenberge © SpioncinosuBerlino
  • Der Weg nach Rathenau © SpioncinosuBerlino

Die Havel entlang

Wir sind durch die Eisenbahn Elbebrücke Wittenberge auf die andere Seite der Elbe gefahren. Die Brücke bietet gute Gelegenheiten für Panoramafotos auf die Elbe, die Flusslandschaft und die Stadt Wittenberge. Der Fahrradweg läuft für noch ungefähr 14 Kilometer bis Rühstadt die Elbe entlang. Es ist eine grüne Landschaft, mit breite Wiesen und Feldern, ohne Häuser. Auf der Wasseroberfläche des Flusses spiegeln sich die Pflanzen, ab und zu ruhen sich Weidetiere in der Sonne. Das Gefühl fern vom städtischen Lärm und Beton zu sein ist überwältigend.

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Natur am Ufer © SpioncinosuBerlino


Südlich von Rühstadt beginnt der Havel-Radweg bezeichnet zu werden. Wir lassen die Elbe hinter uns und fahren jetzt mit Blick auf die Havel. Langsam ändert sich auch die Landschaft und wir treffen mehr Wälder und Sandstrände. Auf dem Weg nach Rathenau machen wir eine Zwischenetappe in der romantischen Stadt Havelberg.

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Havelberg © SpioncinosuBerlino

Havelberg

Die Stadt ist ohne Zweifel eine der schönsten des Gebietes. Ihr historischer Stadtkern umfasst eine kleine Insel in der Havel und ist durch Brücken mit dem restlichen Teil der Stadt verbunden. Sie zeigt ein malerisches Bild, das seit jeher eine Inspirationsquelle für Fotografen und Künstler ist.

Der Dom, die Sandauer Brücke und die Kirche St. Laurentius hinterlassen einen dauerhaften Eindruck. Eine bessere Kulisse für einen Kaffee und eine Kuchenpause können wir uns nicht vorstellen.

Blick auf die Havel © SpioncinosuBerlino

Rathenau

Eine angenehme Brise begleitet uns den ganzen Weg bis Rathenau. Von Kanälen durchzogen, mit der historischen Altstadt auf einer Insel in der Havel, wirkt auch Rathenau attraktiv und markant.

Unsere Übernachtung im Hotel Fürstenhof war ruhig, das Hotel sauber und elegant. Die altmodische Einrichtung bringt die Gästen zurück in die Kaiserzeit, das Frühstücksbuffet in dem nostalgischen Salon ist aber modern und abwechslungsreich.

Nach einem Abendspaziergang an der Hafenpromenade empfehlen wir das selbstgebraute Bier des Märkischen Bierstuben.

Brandenburg an der Havel

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Rathaus mit Roland © SpioncinosuBerlino

Ziel des zweiten Tages ist Brandenburg an der Havel. Der Havel-Radweg nach Rathenau ist von Blumenfeldern, herrlichen Ausblicken auf den Fluss, alten Mühlen und Kirchtürmen und kleinen historischen Dörfchen geprägt.

Die Route schlängelt sich teilweise auf dem Naturpark Westhavelland. An einigen Stellen ist das Wasser der Havel kristallklar. Daher ist es besser immer einen Badeanzug für eine Badepause im Gepäck zu haben. In Sorat Hotel Brandenburg haben wir eine hervorragende und mit Fitness-Raum und Sauna ausgestattete Unterkunft gefunden.

Die historischen Sehenswürdigkeiten fingen schon neben dem Hotel an, wo sich das altstädtische Rathaus mit Roland befindet. Und tatsächlich scheinen die gotische Gebäude aus Backstein das Merkmal der Stadt zu sein. Ein Spaziergang am Ufer bis zur Dominsel bietet den Besuchern den besten Weg Brandenburg an der Havel zu erkunden.

Und seit 2015 haben einige Touristen Spaß die kleine Waldmops von Loriot zu suchen. Was ist das? Hier um mehr zu erfahren.

Unsere kulinarische Empfehlung ist eine Kuchen-Pause bei Kaffeekänchen neben St. Katharinenkirche.

Letzte Strecke zurück nach Berlin

Unsere Havel-Radweg Südtour geht am dritten Tag weiter durch Potsdam bis zum Berlin Mitte. Dieser letzte Teil des Ausflugs erstreckt sich auf ein mehr besiedeltes Gebiet, ist aber ebenso interessant wie die früheren Strecken.

Der Radverkehr wird hier intensiver, man trifft mehr Touristen, Gruppen und Familien. Trotzdem fehlen nicht Gelegenheiten für romantischen Momenten an den vielen natürlichen Flussstränden oder im Wald am Ufer. Rund um Potsdam sind viele beliebte Attraktionen. Mit kleinen Umleitungen vom Havel-Radweg kann man das Zisterzienser-Kloster Lehnin besuchen oder einen der vielen Seen und Schlösser im Umkreis.

Klick hier um andere Beiträge über Radtouren in und um Berlin zu finden.

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Kaffeekänchen in Brandenburg an der Havel © SpioncinosuBerlino

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